WIR. Erfolg braucht Vielfalt -





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Erfolg braucht Vielfalt!


Zu jeder politischen Richtung gibt es eine Alternative – aber es gibt keine Alternative zur Demokratie.

Die Initiatoren und Unterstützer von „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ werben für ein demokratisches, freiheitliches und weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern. Der Aufruf der Initiative wurde im April 2008 veröffentlicht und wird bereits von vielen Bürgerinnen und Bürgern wie auch Institutionen in unserem Land unterstützt.

 „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ soll eine breite Bewegung werden: eine Bewegung für Demokratie, gegenseitigen Respekt und Toleranz. Hierzu möchten WIR, die Initiatoren und Unterstützer des Aufrufs, die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern um möglichst breite Unterstützung, Ideen und praktische Beiträge bitten. Ob durch eigene Veranstaltungen, die unter das Motto gestellt werden, durch Gespräche im Familien- und Bekanntenkreis oder auch durch eine Spende an Projekte für Vielfalt und Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern – Ihre Ideen und Ihre Hilfe werden gebraucht!

 

Alice Brauner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Alice Brauner


Ich glaube nicht, dass viele der jüngeren Extremisten ein politisch geschlossenes rechtes Weltbild haben. Ich glaube eher, dass diese jungen Menschen sich selbst und ihren Problemen überlassen wurden. Jeder junge Mensch möchte sich anerkannt, respektiert und geborgen fühlen. Was sie in der Familie nicht finden, gaukeln ihnen extremistische Gruppen vor,
vermitteln ihnen dieses trügerische Bild und verführen sie dadurch. Mit Kameradschaftsabenden, gemeinsamen Sportveranstaltungen und vermeintlicher Akzeptanz geben sie frustrierten Jugendlichen das Gefühl, bei ihnen anerkannt und wichtig zu sein. Dass die Jugendlichen nur für die Zwecke rechtsextremer Banden instrumentalisiert werden, merken sie dabei leider nicht.
Politik sollte genau hier ansetzen. Denn viele dieser jungen Menschen könnten bestimmt noch aus den Klauen dieser rechtsextremistischen Rattenfänger befreit werden. Man muss ihnen wieder das Gefühl geben, dass sie JEMAND sind, dass sie etwas wert sind, dass sie sie Respekt und eine Chance verdient haben, auch wenn sie aus schwierigen Familienverhältnissen stammen. Anders werden wir das Problem Extremismus nicht bekämpfen können. Nur wenn es ein sozial gerechtes Miteinander mit Zukunfts- und Freizeitperspektiven in diesem Land gibt, kann sich die Menschen-verachtende Mixtur aus Hass, Neid, Missgunst, Ausgrenzung und Intoleranz nicht weiter verbreiten. Erst dann wird ihr Nährboden vollständig ausgetrocknet werden. Davon bin ich überzeugt.

 Hartmut Schulze-Gerlach 

Hartmut Schulze-Gerlach


Eines wird oft vergessen - und ist doch eine ganz simple Wahrheit:
WIE wir mit anderen Menschen umgehen, ist nur eine Frage des Anstandes!
Wer diesen nicht besitzt, den erreicht kein Appell der Welt.

 Iris Berben, Jurymitglied Deutscher Filmpreis
 Iris Berben

Die Würde des Menschen ist unantastbar, aber wie antastbar, wie verletzbar sie ist, dafür gibt es immer wieder und immer häufiger Beispiele in unserer Gesellschaft. Aus wenigen Einzelpersonen, die die Initiative WIR. Erfolg braucht Vielfalt gegründet haben, sind bis heute sehr viele geworden, die sich gemeinsam für die Werte unserer Demokratie einsetzen, für Toleranz, Weltoffenheit, Vielfalt sowie gegen Rassismus und Extremismus. Selbstverständlichkeiten, die jedoch nicht selbstverständlich sind. Ich unterstütze die Initiative und hoffe, dass sie mit ihrer Arbeit viele Menschen erreicht.

 Heike Götz mit dem Fahrad auf NordTour   Heike Götz

Vielfalt, Meinungsfreiheit und Demokratie sind uns so selbstverständlich geworden. Dabei ist es erst gut 20 Jahre her, dass dafür Menschen mutig auf die Straße gegangen sind- auch hier in Mecklenburg-Vorpommern, meiner Heimat. Wir dürfen uns diese Werte, dieses Lebensgefühl von Freiheit nicht wegnehmen lassen von ein paar wenigen. Die Wahlplakate der NPD, die momentan in vielen Dörfern hängen, finde ich erschreckend und peinlich. Die trüben die Urlaubsstimmung der vielen (zahlenden) Gäste und sind für die Einwohner dieses schönen Landes einfach entwürdigend. Unser schöner Norden hat ein anderes, viel freundlicheres Gesicht! Zeigen wir das gemeinsam - uns selbst und der Welt!
 Porträt von Gunther Emmerlich   Gunther Emmerlich

Sowohl beruflich als auch privat bin ich oft im Ausland. Nicht nur der Künstler freut sich, wenn er gut ankommt, sondern auch ganz persönlich freue ich mich, wenn freundliche Aufnahme, Interesse an meinem Land und seinen Menschen ein Gefühl von Willkommensein vermittelt. Ebenso möchte ich, dass sich mein Land beim Gegenbesuch präsentiert, Fremdenfeindlichkeit möchte ich nicht in der Fremde und schon gar nicht zu Hause. Ideologisch Verkleisterte von gestern möchte ich nicht, die von vorgestern erst recht nicht. Oh, würde doch die Mikrobe der menschlichen Dummheit bald gefunden werden!
 Porträt von Daniel Hope   Daniel Hope

Als künstlerischer Direktor der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ist es meine Aufgabe, Musik in dieses schöne Land zu bringen. Die Erfahrung, die ich durch meine Arbeit mit Musikern auf der ganzen Welt gemacht habe, ist, dass ein friedliches Miteinander möglich ist. Jeder muss auf seine Art gegen Rassismus und Intoleranz reagieren. Ich tue es, in dem ich mich regelmässig für die  "Verbotene Musik" einsetze, das heisst, für Musik von Komponisten die von den Nazis ermordet wurden. Es geht darum, das Publikum darüber zu informieren, was passieren kann, wenn rechte Gewalt die Kunst und die Menschen unterdrückt. Als Festspiele waren wir auch zu Gast in den jüdischen Kulturräumen des Landes: in der jüngst rekonstruierten Synagoge Schwerin, sowie den Synagogen in Krakow am See, Röbel und Hagenow, die heute als Kulturzentren zur aktiven Auseinandersetzung aufrufen. Zusammen mit meinen Freunden aus Amerika, Asien und dem Rest der Welt möchte ich auch in diesem Sommer wieder die Plattform für Völkerverständigung in Mecklenburg-Vorpommern weiter ausbauen und unterstütze daher die Initiative „WIR.Erfolg braucht Vielfalt“."
 Porträt von Tore Alexandersen   Tore Aleksandersen

"Als Norweger in Mecklenburg-Vorpommern weiß ich, dass erst der Austausch mit anderen Mentalitäten und Denkweisen den Horizont erweitert. So ist es zwischen Menschen vieler Nationen ein Geben und Nehmen, das gemeinsam voranbringt. Darum ist Vielfalt notwendig, um sich weiter zu entwickeln."
Porträt von Sebastian Zbik  

Sebastian Zbik

"Ich bin hier geboren, ich bin hier aufgewachsen. Ich liebe Mecklenburg-Vorpommern und möchte, dass meine Heimat als Ort der Toleranz, des Respektes der Menschen voreinander und des Miteinanders wahrgenommen wird. Gewalt und Fremdenfeindlichkeit dürfen keinen Platz und keinen Nährboden im schönsten Bundesland der Welt finden. Dafür trete ich ein: zu Hause in Mecklenburg-Vorpommern, in Deutschland und überall auf der Welt. Natürlich auch in meinem Sport. Im Ring sind wir Rivalen, aber nur dort"

 

Porträt von Katrin Sass   Katrin Sass

"Ich finde diese Initiative großartig! Bis heute habe ich gedacht, dass Parteien, wenn sie denn gewählt sind, auch zu einer Demokratie gehören. Nach den vielen Beispielen, die mir heute geschildert wurden habe ich verstanden, dass das nicht der Fall ist. Die NPD gehört verboten. Die Menschen, gerade die Jugendlichen, die das nicht mehr erlebt haben, müssen den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie lernen! Wenn ich mit meiner Stimme etwas dazu beitragen kann, dann ist es gut."
Porträt von Stefan Beinlich  

Stefan Beinlich
 
"Als ehemaliger Nationalspieler bin ich für Weltoffenheit, Aufeinanderzugehen und tolerantes Miteinander. Gewalt ist niemals eine Lösung. Nur miteinander, im gegenseitigen Austausch, voller Achtung und Respekt kann eine Mannschaft nach vorne kommen. Dabei ergänzen sich die individuellen Fähigkeiten von jedem einzelnen. Auch in der Gesellschaft ist es so. Engagement ist gefragt, Toleranz und Vielfalt. Das bedeutet, dass jeder solche Grundwerte wie Meinungs-, Presse- oder Versammlungsfreiheit nutzen sollte und unser Leben dadurch jeden Tag aktiv verbessern."  

Porträt von Carlo von Tiedemann   Carlo von Tiedemann
 
„In meinem intensiven Leben habe ich schon vieles ausprobiert und Erfahrungen gesammelt. Bei allem wurde mir eines klar; Demokratie, Vielfalt und Toleranz sind lebensnotwendig.
Nicht nur als Moderator sage ich gerne meine Meinung. In einer Diktatur wäre ich mundtot; müssten alle ehrlichen und kritischen Stimmen schweigen. Dann dürfte niemand mehr klar und deutlich seine Meinung sagen. Darum unterstütze ich die Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“.“
Porträt von Sebastian Krumbiegel   Sebastian Krumbiegel
 
„Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen – wer das nicht weiß, der sollte sich etwas intensiver mit unserer Geschichte befassen. Wenn heute neue Nazis durch unsere Stadt marschieren, dann wehre ich mich dagegen, und wir in Leipzig haben das auch ganz gut in den Griff gekriegt. Es ist nicht schwer, es geht nur um eine Haltung, eine Überzeugung, dass wir das Land in dem wir leben nicht mit braunem Schwachsinn besudeln lassen wollen. Deutschland ist bunt, uns es liegt an uns, ob das so bleibt.“
Porträt von Olivia Jones   Olivia Jones

„Wenn die Klugen immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen! Ich will’s bunt statt braun! Deshalb bin ich auch bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2003 gegen Rechtsaußen Ronald Schill angetreten und habe für den NDR vom Landesparteitag der NPD in Niedersachsen berichtet. Also: Arsch hoch, Zähne auseinander, damit die Deutschen nicht irgendwann auch noch den dritten Weltkrieg anzetteln.“
Porträt von Andreas Dresen   Andreas Dresen

Meine Arbeit bringt es mit sich, dass ich viel unterwegs bin. Es macht das Ankommen in der Fremde leichter, wenn ich als Gast empfangen werde, wenn ich ein Interesse an mir, an meiner Arbeit spüre.
Genau dies erlebe ich immer wieder hier in Mecklenburg-Vorpommern. Sicher ist der Norden meine Heimat, hier bin ich aufgewachsen, ich kam nie als Fremder an. Für unsere sich verändernde, globalisierte Gesellschaft ist die Demokratie die Grundfeste, auf die wir bauen können und die einzige, mit der ich leben will. Ich unterstütze WIR., weil wir Vielfalt brauchen.
Portrait von Peter Maffay  

Peter Maffay

„Unsere Gesellschaft lebt von Begegnungen mit anderen Religionen und Kulturen. Diese Begegnungen bereichern, vor allem aber bringen sie Vielfalt. Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land, in dem Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz keinen Platz haben. Mecklenburg-Vorpommern ist weltoffen und an Begegnungen interessiert. Ich erinnere mich gerne an Konzerte und Reisen dorthin. Daher unterstütze ich mit bestem Gewissen die Kampagne „WIR“. Ich hoffe, dass diese Kampagne breite Rückendeckung in der Gesellschaft findet. Jeder kann und sollte sich einbringen. Gemeinsam können WIR die Vielfalt nutzen, die andere Kulturen mit sich bringen.“  

Portrait von Armin Müller Stahl    

Armin Mueller-Stahl

„Bei meiner Arbeit an vielen Orten der Welt wurde ich überall freundlich aufgenommen. Die Achtung vor jedem Menschen, unabhängig von seiner Hautfarbe, Position, seinem Glauben oder seiner Sprache ist für mich selbstverständlich. Und wichtig ist, dass den ewig Gestrigen nicht auf den Leim gegangen wird.“

Portrait von Martin Semmelrogge    

Martin Semmelrogge

Gegen Dummheit ist ja bekanntlich kein Kraut gewachsen und gegen Kleinkariertheit auch nicht und deswegen tut wohl etwas Aufklärung not.

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Portrait von Achim Reichel    

Achim Reichel

Als ich gefragt wurde einige Gedanken zur WIR-Initiative über Vielfalt, Grundwerte und Toleranz beizusteuern, habe ich mich zunächst schwer getan, denn diesem Thema ist in wenigen Sätzen so leicht nicht beizukommen. Da ich weder Politiker, noch Soziologe oder dergleichen mehr bin, will ich mich bemühen bei meinem Leisten zu bleiben.

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 Fragezeichen    

Fragezeichen sind ohne Frage sehr schöne Satzzeichen, aber wäre es nicht reizvoll, Ihr Foto hier zu sehen? In Ihrem Kopf schwirren gerade Ideen herum, Sie kennen viele Menschen, die sich sicher auch für unsere Initiative interessieren?
Ihre Hilfe bringt uns unserem Ziel ein Stück näher: kein Platz für Extremismus in Mecklenburg-Vorpommern. Rufen Sie uns an - 0385-55570914

     

 

 

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